Caritas-Zentrum für den Landkreis Ebersberg
Caritas - Nah. Am Nächsten.

Geprüft und empfohlen

Substitution als Chance

Du suchst nach Lösungen, weil Du drogenabhängig bist und

  • nicht mehr in ständiger Angst vor Strafverfolgung leben willst 
  • den Stress Tag für Tag auf der Szene nicht mehr ertragen willst oder kannst 
  • nicht mehr abhängig sein willst von Drogendealern
    gesund werden willst 
  • mit einer schlimmen Erkrankung wie AIDS oder Hepatitis fertig werden willst 
  • dein Leben neu und anders gestalten willst 
  • die Zeit gut überbrücken möchtest, bis deine stationäre Therapie beginnt 



Du bist bereits in Substitution, aber

  • möchtest nicht mehr länger (täglich) weit fahren müssen, z. B. nach München, um dein Mittel zu bekommen 
  • möchtest von einem Arzt in deiner Nähe substituiert werden 
  • planst, abzudosieren oder irgendwann sogar ganz aus der Substitution auszusteigen 
  • möchtest jetzt aus deinem Leben etwas machen - z. B. mit eigener Wohnung oder fester Arbeit 
  • suchst einen Ansprechpartner, der dir weiterhilft 


Wir unterstützen dich:
die pychosoziale Betreuung

Die psychosoziale Betreuung Substituierter ist gesetzlich vorgeschrieben.

Denn mit einem professionellen Partner an deiner Seite kannst du es leichter schaffen

  • einen Plan zu entwickeln 
  • deinen Lebensunterhalt zu sichern 
  • einen Wohnraum zu finden 
  • dich von der Drogenszene zu lösen 
  • frei von Beikonsum zu bleiben 
  • motiviert zu bleiben 
  • deinen Alltag zu meistern 
  • und für jedes weitere auftretende Problem eine Lösung zu finden! 


Wann ist der Weg frei in die substitutionsgestützte Behandlung?

Über diese Behandlungsmethode entscheidet ein Substitutionsarzt. Ein drogenabhängiger Suchtkranker kann um eine substitutionsgestützte Behandlung ersuchen, wenn er oder sie länger als 1 Jahr drogenabhängig ist. Der Arzt verschreibt dann auf Rezept ein Ersatzmittel, das in der Praxis oder Apotheke unter Sicht eingenommen wird. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Ziel ist immer die dauerhafte Drogenabstinenz!



Arzt, Sozialpädagoge und Patient/-in arbeiten zusammen. In einem eigenen Behandlungsvertrag sind alle wichtigen Punkte und Ziele genau festgehalten. Der Substitutionspass weist die Behandlung aus, z. B. bei einer Polizeikontrolle oder einem Unfall.

Genauere und weiterführende Informationen erhältst du bei der Fachambulanz für Suchterkrankungen. Du kannst anrufen oder vorbeikommen. Die Gespräche finden dort statt, wo es für dich näher ist: in der Hauptstelle in Grafing oder in der Außenstelle in Markt Schwaben.

Alle Gespräche werden vertrauensvoll und unter Einhaltung der Schweigepflicht behandelt.



Ansprechpartner:

Margit Schwarz - Dipl.-Sozialpäd.
Ingo Pinkofsky - Dipl.-Sozialpäd., Suchttherapeut

Bahnhofstraße 1, 85567 Grafing
Telefon: 08092 2324150
Telefax: 08092 5011

Wenn du deine Telefonnummer hinterlassen willst, rufen wir auf unsere Kosten zurück!



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